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05Dez

Bürgerforum Zukunft Schulen und Jahresrückblick

Das Thema “Schulen in Varel” ist noch lange nicht vom Tisch:

Aufgeschoben ist die Debatte um die Zukunft der Vareler Grundschulstandorte – beendet ist sie noch lange nicht. So war der Beschluss des Rates, den einzügigen Grundschulen in Varel eine Bestandsgarantie bis 2013 zu geben, der kleinste gemeinsame Nenner der Ratsfraktionen. NWZ

Ein sehr wichtiges Thema, zumal die Schülerzahlen sinken und die knappen finanziellen Mittel sicher nicht dazu beitragen werden, die Qualität der Unterichtsversorgung zu verbessern. Das Bürgerforum “Zukunft der Schulen” bietet Gelegenheit zur Information und Diskussion

Bürgerforum zur Zukunft der Schulen
Dienstag, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr
im Tivoli, Varel, Windallee 21

Ebenfalls am 8. Dezember sind Freunde und Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus der Friesischen Wehde zu einem komunalpolitischem Jahresrückblick geladen. Neben dem Rückblick soll es auch um Planungen für das kommende Jahre gehen. Gäste sind herzlich willkommen.

Kommunalpolitischer Jahresrückblick
Dienstag, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr
im La Grappa, Bockhorn, Steinhauser Straße

26Nov

Walter Langer im Interview zur Seniorenpolitik

Kürzlich hat unser Fraktionsvorsitzender Walter Langer dem Friesländer Boten ein Interview zum Thema Seniorenpolitik in Varel gegeben. Darin erläutert er, wie integrative Seniorenarbeit aussehen kann und warum der Seniorenpass nicht die einzige politische Initiative sein darf.

Walter Langer

Walter Langer (Foto:Friebo)

Anke Kück fragte bei Walter Langer nach, was gegen den Seniorenpass in der herkömmlichen Form einzuwenden sei:

Walter Langer: Ich will den Pass gar nicht schlecht reden, aber eine qualifizierte Seniorenarbeit ist etwas anderes. In Varel hat die SPD 20 Jahre lang geschlafen und nicht gehandelt. Das Argument war immer: ‚Wir haben doch unseren Seniorenpass‘. Erst das langjährige Bohren der damaligen Opposition hat dazu geführt, dass wir heute einen Seniorenbeauftragten haben und über Besuchsdienste sprechen. Seniorenarbeit ist für mich ein ‚urgrünes‘ Thema und liegt mir persönlich sehr am Herzen. Ich bin froh, dass der Bürgermeister und die Verwaltung das Thema aufgenommen haben.

Was sollte also getan werden?
Walter Langer: Der Demografische Wandel und die Tatsache, dass unsere Gesellschaft immer älter wird, sind mir völlig bewusst. Diese Tatsache gibt uns vielschichtige Themen auf: Die Stadtplanung muss sich mit veränderten Bedürfnissen beim Wohnraum, der Mobilität oder den Versorgungsstrukturen befassen. Seit Jahren entwickelt sich unsere Gesellschaft immer mehr zum Ein-Personen-Haushalt. Familie verändert sich, oft haben ältere Menschen keine Angehörigen, die vor Ort wohnen. Das birgt viele Probleme und da müssen wir handeln.
Zugleich haben Senioren sehr viele Potential. Wir können viel von älteren Menschen lernen. Ich nenne Schlagwort wie Jobpaten, Leselernhelfer, Heimatgeschichte, Seniorenbetreuer in Betrieben oder Nachbarschaftshilfe bei der Betreuung von Kindern. Von wem können junge Menschen besser Werte und Normen lernen als von der älteren Generation?

Wo sehen sie die größten Probleme?
Walter Langer: Im sozialen Bereich. Es gibt viele Senioren, die wenig materiellen Hintergrund haben. Gerade alleinstehende Frauen sind manchmal nicht in der Lage, sich die Grundsicherung zu beschaffen und brauchen Beratung. Auch mit Blick auf die Gefahr der Vereinsamung ist Handeln gefordert, man muss die Menschen zur Teilhabe am Leben einladen und sie ihnen auch ermöglichen. Ein Besuchsdienst ist eine Möglichkeit und hilft manchmal auch vorbeugend beim Thema Demenz. Das kann teilweise ehrenamtlich geleistet werden, verlangt aber professionelle Begleitung.

Was würden Sie gerne ändern, wenn sie auf die städtischen Finanzen keine Rücksicht nehmen müssten?
Walter Langer: Wichtig sind für mich gemeinsame Wohnformen für Alt und Jung, Stichwort Mehrgenerationhäuser. Es sollte mehr Angebote für ältere Menschen geben. Das könnten Tanz- oder Theatergruppen sein, Internetkurse, Infoveranstaltung zu Hilfsmitteln oder sportliche Aktivitäten. Lebenslanges Lernen muss möglich sein. Es gibt in Varel schon Vieles, aber es müsste besser vernetzt und noch besser bekannt sein. Dazu gehört auch, sich über das zu informieren, was in anderen Städten und Gemeinden schon erfolgreich eingeführt wurde.
Vorstellen könnte ich mir mehr Einfluss auf die Politik in Form eines Seniorenbeirates. Es geht nicht darum, einmal im Jahr mit einer Kaffeefahrt etwas Dankbarkeit zu zeigen, sondern darum, die Senioren in unsere Gesellschaft einzuladen und das Potential und die Weisheit des Alters zu nutzen.

18Nov

Volksbegehren für gute Schulen jetzt unterstützen

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN standen schon immer schon immer für Verbesserungen in der Bildungspolitik. Daß die Forderungen nach einer dringend erforderlichen Anpassung der Qualität und Chancengleichheit im Bildungssystem zwar argumentativ gut unterfüttert, aber politisch nicht immer durchsetzbar waren, bedeutet keineswegs, daß sie falsch sind. Hier in Niedersachsen beschloß die CDU gegen den Widerstand von Eltern und Verbänden einen sehr radikalen Schnitt in der Bildungslandschaft Niedersachsens, indem sie 2004 die Orientierungsstufe abschaffte, das Abitur nach 12 Jahren einführte und die Vollen Halbtagsschulen mit ihrer guten Lehrerversorgung aus dem Schulgesetz strich. Wir sind gegen diesen bildungspolitischen Raubbau und es freut uns Grüne in Varel, sowie im Kreis, daß eine Initiative von Eltern, Elternvertretern und Lehrern das Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen auf den Weg gebracht haben.

volksbegehren-fuer-gute-schulen

Mit dem Volksbegehren fordern die Unterzeichner

  • die Beibehaltung der 13-jährigen Schulzeit an den Gesamtschulen
  • die Verringerung der Mindestzügigkeit neu zu gründender Gesamtschulen von 5 auf 4 Züge bzw. in besondere Fällen auf 3 Züge
  • In der Regel die Rückkehr zur 13-jährigen Schulzeit bis zum Abitur an den Gymnasien
  • den Erhalt der bestehenden Vollen Halbtagsgrundschulen

Wir unterstützen das Volksbegehren und bitten um Eure Teilnahme. Mit der Unterschrift leistet Ihr einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Generationen. Auch wenn es Euch momentan vielleicht nicht direkt betrifft, werdet Ihr Kinder, Neffen oder Enkel haben, die davon betroffen sein werden. Mitmachen lohnt sich somit auf jeden Fall!

Alle Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen gibt es dazu unter www.volksbegehren-schulen.de

Weiterführende Links:
Bericht im Nachrichtenmagazin Heute (ZDF) und beim NDR
Friesländer Bote
Nordwest-Zeitung
Last but not least einer der Initiatoren aus Varel Djure Meinen

08Sep

Niedersachsenaufruf gegen Atomkraft

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Sechs niedersächsische Gewerkschafter und Politiker fordern den Ausstieg aus der Atomenergie und unterstützten den Anti-Atom-Treck nach Berlin. Während an den Börsen schon wieder Wetten auf eine Renaissance der Atomenergie nach der Bundestagswahl am 27. September abgeschlossen werden, versinkt Niedersachsen im Atommüll.

Wir meinen, es reicht. Niedersachsen ist nicht Atommülldeponie der Republik. Am Atomausstieg darf nicht gerüttelt werden.

Erschienen ist das Papier (PDF) unter anderem hier bei den GRÜNEN Niedersachsen, online mitzeichnen kann man bei der SPD Niedersachsen.

02Sep

Wahlkreiskandidat Peter Sokolowski in Varel

Peter SokolowskiDer Bundestagskandidat der GRÜNEN für den Wahlkreis 27 (FRI – WHV – WIT) heißt Peter Sokolowski. Da er im Südkreis noch nicht sehr bekannt ist, stellt er sich  den interessierten Varelern am

08. September 2009 ab 20.00 Uhr
Freie Soziale Dienste, Großer Saal, Schlossplatz 10

persönlich vor. Der Ort der Veranstaltung wird kurzfristig bekannt gegeben.

Informationen über Peters Programm findet ihr auf den Seiten der GRÜNEN Wilhelmshaven.

Weitere Termine zum Wahlkampf in Friesland hat Thorsten Gieseler in seinem Blog mitunter zusammengestellt.

01Sep

Aus der Krise hilft nur Grün

Mehr Videos gibt es auf Kanal Grün.

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