Gib mir 9! Jetzt klicken &handeln! Wollen Sie auch auf Ihrer Homepage die Kampagne unterstützen? Hier Klicken!
Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
21Sep

Oberschulen von Schließung bedroht?

Eine Pressemitteilung unserer Landtagsabgeordneten Ina Korter lässt aufhorchen. Sind die als Alternative zur Gesamtschule gefeierten Oberschulen überhaupt überlebensfähig? Fast jede dritte Oberschule erreicht danach schon im Jahr der Gründung nicht die vom Gesetz geforderte Mindestschülerzahl von 48 Schülern pro Jahrgang und ist damit nur aufgrund einer bis 2015 gültigen Ausnahmeregelung genehmigungsfähig.

Wie es sich bei den friesischen Oberschulen in Hohenkirchen, Sande und Bockhorn (ab 2012) verhält, wissen wir noch nicht, werden aber versuchen, die Zahlen nachzuliefern.

PRESSEMITTEILUNG von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Niedersächsischen Landtag

NR. 315
Datum: 21. September 2011

Jede dritte Oberschule in vier Jahren von Schließung bedroht

Eltern nehmen neue Schulform nicht an

Die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter hat darauf hingewiesen, dass 39 der in diesem Jahr genehmigten 132 Oberschulen in Niedersachsen im Jahr 2015 möglicherweise bereits wieder geschlossen werden müssen. Das gehe aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine von ihr gestellte Anfrage hervor. Dabei handele es sich um Schulen, die nicht einmal die Mindestanzahl von 48 Schülerinnen und Schülern erreicht haben und die nur auf Grund einer im Jahr 2015 auslaufenden Sonderregelung eröffnet werden durften. “Von den Eltern wird diese neue Schulform ohne eine echte Abituroption offenkundig nicht angenommen”, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch (heute) in Hannover. “Schon bei ihrer Gründung drohen die Oberschulen zu Restschulen zu werden.”

Korter erneuerte ihre Kritik an der “eklatanten Ungleichbehandlung der Gesamtschulen” gegenüber den Oberschulen. “Gesamtschulen dürfen nur gegründet werden, wenn sie auf zehn Jahre im Voraus nachweisen können, dass pro Jahr mindestens 120 Schüler angemeldet werden. Oberschulen dagegen werden auch genehmigt, wenn die Anmeldungen schon im Startjahr deutlich unter den Mindestzahlen zurückbleiben”, sagte die Grünen-Politikerin.

Nur eine einzige Oberschule mit Gymnasialzweig habe die für Gesamtschulen geforderten 120 Anmeldungen erreicht. Alle anderen blieben mit Anmeldezahlen zwischen 73 und 103 Schülern deutlich hinter dieser Mindestzahl zurück.

Korter: “Für die Ungleichbehandlung zwischen Oberschule und Gesamtschule kann die Landesregierung keine pädagogische Begründung nennen. Dabei sind Gesamtschulen mit ihrem Konzept der inneren Differenzierung eher in der Lage, auch bei geringeren Schülerzahlen alle Schüler leistungsdifferenziert zu fördern.”

—————————————————————–

Die Anfrage mit Antwort finden Sie unter folgendem Link: PDF

17Jun

Wangerooger Kandidaten treffen sich mit Ina Korter

Im gerade mal 10 Sitze umfassenden Wangerooger Gemeinderat sitzt schon jetzt immerhin ein Grüner. Wenn der Bundestrend ein wenig über die Nordsee schwappt, könnten es ab November auch drei sein, nämlich Peter Kuchenbuch-Hanken, Serge Kratzert-Janßen und Alexandra Büchen.

Die drei wurden am Dienstag Abend auf der Kreismitgliederversammlung als Kandidaten bestätigt. Am Mittwoch trafen sie sich mit der schulpolitischen Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Ina Korter. Mehr dazu steht heute in der NWZ.

20Apr

Schüler drehen am Atomausstieg

Im Südwesten des Landes hat der Energieversorger EnBW in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium einen Videopreis ausgelobt. Eine hervorragende Idee, wie man am folgenden Film der Neumattschule Lörrach erkennen kann.

Update: Mehr Hintergrund jetzt bei Spiegel Online.

(via mb21)

28Jan

Viel Kritik an Oberschule – Gesamtschulen gleich behandeln

Zur gestrigen Anhörung im niedersächsischen Landtag zum geplanten Schulgesetz zur Einführung einer Oberschule gibt es eine grüne Pressemitteilung:

Die Landtagsgrünen haben die Landesregierung aufgefordert, dem Votum des Landeselternrates zu folgen und die Gesamtschulen mit den anderen Schulformen gleich zu behandeln. “Der Wunsch vieler Eltern nach einer Gesamtschule muss endlich genauso ernst genommen werden wie der Wunsch der Eltern nach Gymnasien. Es darf keinen Elternwunsch erster und zweiter Klasse geben”, sagte die schulpolitische Sprecherin Ina Korter heute (Freitag) zu der Anhörung des Gesetzentwurfes der Landesregierung.

Es seien während der Beratung keinerlei pädagogischen Gründe vorgetragen worden, die die Forderung der Landesregierung nach mindestens fünf Zügen bei neugegründeten Gesamtschulen rechtfertigten. Die Kommunalen Spitzenverbände hätten die Absenkung der Mindestzügigkeit für die Gesamtschulen ausdrücklich gefordert. “Offenkundig geht es der Landesregierung nur darum, mit der geforderten Fünfzügigkeit die Neugründungen von Gesamtschulen auszubremsen und die Gymnasien vor unliebsamer Konkurrenz zu schützen”, sagte die Grünen-Politikerin. Warum die neue Oberschule andere Schulformen ersetzen darf, die Integrierte Gesamtschule aber nicht, sei in der Anhörung ebenfalls nicht begründet worden.

Korter warnte die Landesregierung davor, die Kommunen zu einer überstürzten Neugründung von Oberschulen zu drängen. “Die Schulen brauchen ausreichend Zeit, um geeignete pädagogische Konzepte zu entwickeln und die Lehrkräfte auf die Arbeit mit einer heterogeneren Schülerschaft vorzubereiten.” Bislang lägen aber noch nicht einmal Fortbildungskonzepte für die Arbeit der Lehrkräfte an der neuen Schulform vor.

Die Position des Landeselternrates habe ich drüben bei 50hz dokumentiert.

16Jan

Öffentliche Kreismitgliederversammlung

Die Kreisgrünen treffen sich am 25. Januar 2011 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Schortens zur ersten Mitgliederversammlung im Wahljahr 2011.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl der Delegierten zur Landesdelegierten-Konferenz am 05./06. Februar in Hannover.

Außerdem ein Vortrag von Ina Korter unter dem Titel “Grüne Antworten auf die anstehenden, sinkenden Schülerzahlen in Niedersachsen unter dem Gesichtspunkt der Schulversorgung im ländlichen Raum”.

18Nov

Volksbegehren für gute Schulen jetzt unterstützen

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN standen schon immer schon immer für Verbesserungen in der Bildungspolitik. Daß die Forderungen nach einer dringend erforderlichen Anpassung der Qualität und Chancengleichheit im Bildungssystem zwar argumentativ gut unterfüttert, aber politisch nicht immer durchsetzbar waren, bedeutet keineswegs, daß sie falsch sind. Hier in Niedersachsen beschloß die CDU gegen den Widerstand von Eltern und Verbänden einen sehr radikalen Schnitt in der Bildungslandschaft Niedersachsens, indem sie 2004 die Orientierungsstufe abschaffte, das Abitur nach 12 Jahren einführte und die Vollen Halbtagsschulen mit ihrer guten Lehrerversorgung aus dem Schulgesetz strich. Wir sind gegen diesen bildungspolitischen Raubbau und es freut uns Grüne in Varel, sowie im Kreis, daß eine Initiative von Eltern, Elternvertretern und Lehrern das Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen auf den Weg gebracht haben.

volksbegehren-fuer-gute-schulen

Mit dem Volksbegehren fordern die Unterzeichner

  • die Beibehaltung der 13-jährigen Schulzeit an den Gesamtschulen
  • die Verringerung der Mindestzügigkeit neu zu gründender Gesamtschulen von 5 auf 4 Züge bzw. in besondere Fällen auf 3 Züge
  • In der Regel die Rückkehr zur 13-jährigen Schulzeit bis zum Abitur an den Gymnasien
  • den Erhalt der bestehenden Vollen Halbtagsgrundschulen

Wir unterstützen das Volksbegehren und bitten um Eure Teilnahme. Mit der Unterschrift leistet Ihr einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Generationen. Auch wenn es Euch momentan vielleicht nicht direkt betrifft, werdet Ihr Kinder, Neffen oder Enkel haben, die davon betroffen sein werden. Mitmachen lohnt sich somit auf jeden Fall!

Alle Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen gibt es dazu unter www.volksbegehren-schulen.de

Weiterführende Links:
Bericht im Nachrichtenmagazin Heute (ZDF) und beim NDR
Friesländer Bote
Nordwest-Zeitung
Last but not least einer der Initiatoren aus Varel Djure Meinen

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
38 Datenbankanfragen in 0,429 Sekunden · Anmelden