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NWZ
10Sep

Funke als Ratgeber gänzlich ungeeignet – Rücktrittsforderung an Wagner maßlos

Eigentlich wollten wir schweigen. Karl-Heinz Funke ist der Aufmerksamkeit nicht mehr wert. Doch jetzt reicht es. Die Art und Weise, wie sich Funke in den letzten Tagen via Tageszeitung zum Ratgeber für Kommunalpolitik aufspielt, ist schwer erträglich geworden.

Karl-Heinz Funke ist aus unserer Sicht der allerletzte, auf dessen Rat man in Varel noch bauen sollte.
Über drei Jahrzehnte lang war er es, der die Vareler Politik maßgeblich zu verantworten hatte. Die Vareler klagen heute über das ungelöste Lärmproblem an der Oldenburger Straße, den negativen Trend beim Einzelhandel und die marode Haushaltslage. Alle diese Problembereiche haben ihren Ursprung unter Funkes Verantwortung genommen, ohne dass er eine Lösung anzubieten hatte.

Es ist kaum zu erwarten, dass sich das in der nächsten Wahlperiode anders darstellen würde. Funke steht nicht für die Zukunft unserer Stadt, wie er den Bürgern weiß zu machen versucht. Er ist die Vergangenheit.

In diesem Zusammenhang sei auch der Hinweis erlaubt, dass Rücktrittsforderungen an den Bürgermeister nichts weiter als maßlos sind. Dies gilt besonders dann, wenn Vergleiche zum Fall Funke gezogen werden. Karl-Heinz Funke musste einräumen, Mittel des OOWV für eine private eingesetzt zu haben. Er hat ganz offensichtlich versucht, diesen Umstand zu verschleiern und dabei Vorstandskollegen und Öffentlichkeit wiederholt belogen.

Statt diese Ungeheuerlichkeit zum Anlass für einen Abschied von seinen Ämtern zu nehmen, hat er sich wochenlang bitten lassen und musste letztlich nahezu gezwungen werden. Der Umgang des Bürgermeisters mit einem eher nebensächlichen und schnell korrigierten Fehler muss vor diesem Hintergrund als geradezu vorbildlich bezeichnet werden.

(Dieser Text steht den örtlichen Redaktionen seit Freitag, 09.09. als Pressemitteilung zur Verfügung.)

05Dez

Bürgerforum Zukunft Schulen und Jahresrückblick

Das Thema “Schulen in Varel” ist noch lange nicht vom Tisch:

Aufgeschoben ist die Debatte um die Zukunft der Vareler Grundschulstandorte – beendet ist sie noch lange nicht. So war der Beschluss des Rates, den einzügigen Grundschulen in Varel eine Bestandsgarantie bis 2013 zu geben, der kleinste gemeinsame Nenner der Ratsfraktionen. NWZ

Ein sehr wichtiges Thema, zumal die Schülerzahlen sinken und die knappen finanziellen Mittel sicher nicht dazu beitragen werden, die Qualität der Unterichtsversorgung zu verbessern. Das Bürgerforum “Zukunft der Schulen” bietet Gelegenheit zur Information und Diskussion

Bürgerforum zur Zukunft der Schulen
Dienstag, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr
im Tivoli, Varel, Windallee 21

Ebenfalls am 8. Dezember sind Freunde und Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus der Friesischen Wehde zu einem komunalpolitischem Jahresrückblick geladen. Neben dem Rückblick soll es auch um Planungen für das kommende Jahre gehen. Gäste sind herzlich willkommen.

Kommunalpolitischer Jahresrückblick
Dienstag, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr
im La Grappa, Bockhorn, Steinhauser Straße

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